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Sterilisationsanhänger 1938/56

Dieser Tage hat das Museum von einer Privatperson einen Sterilisationsanhänger der Schweizer Armee erhalten, der demnächst hätte verschrottet werden sollen. Die Sterilisationsanlage wurde 1938  als eine von 15 solchen Anlagen von der Firma Schaerer in Bern  hergestellt und 1956 auf einem Anhänger der Firma Moser aufgebaut. Das mit Holzfeuerung betriebene Gerät war bei den Sanitätstruppen zur Sterilisation von medizinischen Instrumenten im Felde bestimmt. Der Anhänger mit der noch sichtbaren Originalbeschriftung „Sterilisationswagen No. 9“ wird in nächster Zeit originalgetreu restauriert und wieder mit der ursprünglichen, noch sichtbaren schilfgrünen Lackierung versehen.

Weihnachtsverkauf im Militärmuseum Full

Rollout des Sturmgeschützes IIIG Tannenberg


Schwerpunkt des Panzerweekends im Militärmuseum Full am 1. September 2018 war der Rollout des deutschen Sturmgeschützes IIIG aus dem Jahr 1944. Während sechs Jahren intensiver Arbeit wurde dieses Panzerfahrzeug aussen und innen originalgetreu und perfekt restauriert. Dem Museumsleiter Thomas Hug waren Stolz und Erleichterung anzusehen, als sich das Sturmgeschütz  nach einem kurzen Festakt in Bewegung setzte und auf dem Gelände mit dem satten Brummen des Motors Maybach 120 TRM seine Runden fuhr.

Das Sturmgeschütz trägt als taktisches Zeichen den Löwenkopf der Sturmgeschützbrigade 210, die im Laufe des russischen Grossangriffs im Januar 1945 alle ihre Fahrzeuge zwischen Weichsel und Pilica verlor und anschliessend neu aufgestellt wurde.

 

Renovationsarbeiten am Ford Universal Carrier T 16 Pz Begl Fz UC

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr 2018 nutzten ein paar Mitglieder des Museums die freien Tage um weitere Renovationsarbeiten am UV (Ford Universal Carrier T 16 Pz Begl Fz UC) durchzuführen.

Diverse Trenn-, Schleif-, Spachtel- und andere Ausbesserungsarbeiten standen auf dem Programm. Der nächste Schritt ist dann die Bemalung (Spritzen) des vorbereiteten Fahrzeuges.

Weitere Infos zum Fahrzeug finden Sie hier: http://www.militaerfahrzeuge.ch/unterkategorie_13_25_371.html

Neuzugang von Ausstellungsstücken im Militärmuseum

Das Militärmuseum hat von der Zentralstelle Militärhistorisches Material (ZS HAM) verschiedene interessante Ausstellungsstücke erhalten. Ein Kranwagen 10DM “Gottwald” und ein 12cm Minenwerfer Modell 87, beide in ausgezeichnetem Zustand, konnten bereits in die Ausstellung integriert werden. Eine weitere Schenkung, ein schwerer Bulldozer “Caterpillar D8” mit dem zugehörigen Tiefbettanhänger, muss zuerst technisch und optisch von Grund auf restauriert werden. Das Militärmuseum dankt der ZS HAM für diese Materialabgabe!

Panzer der niederländischen Armee im Militärmuseum Full eingetroffen

Am 5. Juli 2017 sind zwei Panzer der niederländischen Armee im Militärmuseum Full eingetroffen, die nach Vornahme von Unterhaltsarbeiten ab Museumssaison 2018 im Militärmuseum ausgestellt werden. Es handelt sich um einen Kampfpanzer Leopard 1, Modell A1A1 (1-V), und um einen Flakpanzer CA1 PRTL „Cheetah“ (niederländische Version des Flakpanzers „Gepard“). Beide Fahrzeuge sind in Deutschland hergestellt worden. Der Leopard 1 weist einen gegossenen Turm mit einer nachträglich angebrachten Zusatzpanzerung auf. Das Schweizerische Militärmuseum Full dankt der niederländischen Armee für die Abgabe dieser beiden interessanten Fahrzeuge in sehr gutem Zustand!

 

 

 

 

 

 

 

Neuheiten im Militärmuseum Full

Das Schweizerische Militärmuseum Full ist ab 1. April wieder geöffnet. Rechtzeitig auf den Saisonbeginn wurden die Ausstellungen überarbeitet, Unterhalts- und Reinigungsarbeiten an Exponaten und Gebäuden vorgenommen und eine neue Ausstellung eingerichtet. Auf einer grossen Ausstellungsfläche in der Haupthalle ist neu eine umfassende Ausstellung über Munition der Schweizer Armee zu sehen. Gezeigt werden Munition der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen, der Artillerie, Panzertruppen und Panzerabwehr. Neben Munition aller Kategorien von Minenwerfern sind auch verschiedene Typen von Flugzeugbomben ausgestellt. Die grosse Munitionsausstellung bietet eine wertvolle Ergänzung zur vorhandenen Ausstellung aller Waffensysteme, welche die ausgestellte Munition verwendet haben.
 
Neu in der Panzer-, Geschütz- und Fahrzeughalle wird erstmals ein legendäres britisches Feldgeschütz aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gezeigt, eine 25-pdr - Kanone auf Radkranz, auf dem sie bis zu 360o gedreht werden konnte.

 

Militärmuseum Full erwirbt Panzer T-72M

Seit einiger Zeit steht im Militärmuseum Full ein Panzer T-72M des Warschauer Pakts aus tschechoslowakischer Fertigung bisher als Leihgabe eines deutschen Sammlers. Das Museum hat diesen Panzer nun auf Saisonbeginn 2016 käuflich erworben. Mitte April wurden an diesem Panzer durch Mechaniker eines befreundeten Panzermuseums in Polen grosse Unterhaltsarbeiten ausgeführt und abgenützte sowie defekte Teile (z. B. Laufräder) ersetzt. Der neu im Museumsbestand stehende T-72M wird am Panzerweekend vom 2./3. Juli vorgeführt und steht dann auch für Passagierfahrten zur Verfügung.

Neue Ausstellung Feldzeichen Grenzbrigade 5
Feierliche Eröffnung am 2. April 2016

Am 2. April 2016 eröffnete das Schweizerische Militärmuseum Full die neue Ausstellung Feldzeichen der Grenzbrigade 5 mit einer feierlichen Vernissage. Regierungsrat Alex Hürzeler und alt Ständerat Thomas Pfisterer sowie Vereinspräsident Thomas Hug sprachen zu den rund 80 geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, Armee und hoben dabei die grosse Bedeutung der neuen Ausstellung für den Kanton Aargau hervor. Die 35 ausgestellten Bataillonsfahnen und Kompaniestandarten wurden dem Museum leihweise vom Kanton Aargau zur Verfügung gestellt. Sie repräsentieren die Aargauische Grenzbrigade 5, die von 1938 bis 1994 bestand und den rund 34 km langen Grenzbereich am Rhein von Stein bis Rümikon zu verteidigen und einen gegnerischen Stoss ins „Wasserschloss“ bei Brugg zu verhindern hatte.

Die neue Ausstellung befindet sich im Geschützsaal im ersten Stock des Militärmuseums.

Ende 2015 erhielt das Militärmuseum ein neues Ausstellungsstück ganz besonderer Art. Während das Museum bereits seit Jahren im Besitz einer originalen deutschen Flugbombe V-1 aus dem Jahr 1944 ist, konnte nun die äusserst seltene Variante einer bemannten V-1 erworben werden. Das Gerät „Reichenberg“ Fi 103 Re-4 war Ende 1944 in einigen Versuchsmustern zu Testzwecken erbaut worden. Das von einem Piloten gesteuerte Flugzeug war dafür bestimmt, als Selbstmordwaffe mit einer Sprengladung auf wichtige gegnerische Objekte gesteuert zu werden. Es blieb aber lediglich bei Testflügen und von „Kamikazeeinsätzen“ wurde abgesehen. Insgesamt wurden weniger als 200 dieser Flugzeuge zu Test- und Einsatzzwecken gebaut. Beim Gerät „Reichenberg“ des Militärmuseums handelt es sich um eine der nur sechs weltweit noch bekannten Originale dieses Typs. Die im Museum neu ausgestellte Variante „Wasserläufer“ mit einer 38 cm Marinegranate der Bismarckklasse im vorderen Teil des Rumpfs war zur Bekämpfung von Seezielen bestimmt. Das originalgetreu restaurierte Gerät „Reichenberg“ mit der Werknummer 27 ist auch im Innern vollständig ausgerüstet.

 

Der Rumpf des Geräts „Reichenberg“
schwebt am Kran zum Ausstellungsstandort.
Darunter die bereits seit einigen Jahren im
Museum ausgestellte unbemannte Flugbombe V-1