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Sonderausstellung deutsche Mauser-Militärgewehre 1898 – 1945

 Im Festungsmuseum Reuenthal wird neu eine Spezialausstellung zum Thema der deutschen Mauser-Militärgewehre von 1898 bis 1945 gezeigt.

Nach der Einführung des Gewehrs 98 im Jahr 1898 gehörte diese Waffe in zahlreichen Ausführungen zur Ausrüstung des deutschen Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

 Gezeigt werden verschiedene Modelle des Ersten Weltkriegs mit Sonderzubehör wie Staubschutzdeckel, Zielfernrohr, Ansteckmagazin und Wurfbecher für Gewehrgranaten, aber auch das imposante Tankgewehr im Kaliber 13mm.

Mit Aufstellung  der deutschen Wehrmacht im Jahr 1935 bildete der Karabiner 98k, eine verkürzte Version des Gewehrs 98, die Standardbewaffnung des deutschen Soldaten. Die Ausstellung zeigt nebst der Grundausführung verschiedener Hersteller speziell für SS-Truppen gefertigte und gekennzeichnete Karabiner, die zum Teil in Konzentrationslagern von Häftlingen montiert werden mussten.  Ein Schwerpunkt der Ausstellung bilden Karabiner 98k für Scharfschützen mit verschiedenen Zielfernrohrmontagen und Zielfernrohren.

Besonders interessant sind Ausführungen der letzten Kriegsmonate, die fertigungsmässig stark vereinfacht wurden und hauptsächlich für die Bewaffnung des Volkssturms bestimmt waren.

Neben einer größeren Anzahl von Waffen zeigt die Ausstellung auch zahlreiches Zubehör wie beispielsweise den seltenen Schalldämpfer, Munition und Gewehrgranaten für den Karabiner 98k.

Angaben und Bilder zur Geschichte der Waffenfabrik Mauser runden die Ausstellung ab.

Sehenswert ist im Festungsmuseum Reuenthal auch die umfassende Sammlung von Mauser-Pistolen von 1896 bis 1945.